An welchen Körperarealen schwitzen wir?
Bis auf wenige Ausnahmen (z. B. die Lippen und der äußere Gehörgang) kann der Mensch an so ziemlich jeder Körperstelle schwitzen. In einigen Arealen ist die Anzahl und Dichte an Schweißdrüsen höher als in anderen. In diesen Bereichen ist auch die Schweißabsonderung für gewöhnlich intensiver.
Hierzu gehören:
- die Handinnenflächen
- die Achseln
- die Fußsohlen
- die Stirn
Personen, die an Hyperhidrose leiden, schwitzen meist an den Achseln besonders stark. Doch auch hier ist es möglich, dass die Schweißausbrüche an verschiedenen Körperstellen auftreten.
Hyperhidrose erkennen
Häufig lässt sich der Unterschied zwischen dem normalen und dem übermäßigen Schwitzen nicht so einfach erkennen. Bei Verdacht kann es hilfreich sein, darauf zu achten, wann die Schweißausbrüche auftreten. Geraten Personen ins Schwitzen, ohne dass äußere Faktoren (z. B. eine hohe Außentemperatur, Stress oder Sport) als Auslöser infrage kommen, kann das auf eine Hyperhidrose hindeuten. Überdies kann der Hausarzt mithilfe von Bluttest und objektiven Testverfahren untersuchen, ob eine Überfunktion der Schweißdrüsen vorliegt.
Behandlungsmöglichkeiten bei Hyperhidrose
Neben den operativen Möglichkeiten der Schweißdrüsenentfernung gibt es auch Methoden, die Betroffenen ganz ohne chirurgischen Eingriff Hilfe bieten. Durch die Behandlung mit
Botox® kann die Reizübertragung an den Schweißdrüsen gehemmt werden, wodurch es nicht mehr zur Überfunktion kommt und auch die Schweißausbrüche nachlassen.
Eine neuartige Methode der Hyperhidrose Behandlung ist die Therapie mit miraDry®. Über einen speziellen Gerätkopf werden Thermowellen gezielt in das Gewebe abgegeben und führen dort zu einer Hitzeentwicklung von bis zu 60°C. Damit bei der Behandlung keine Verbrennungen entstehen, wird die Haut durch einen Unterdruck am Kopfstück fixiert und gekühlt. Zusätzlich findet der minimalinvasive Eingriff unter lokaler Betäubung statt, sodass der Patient keinerlei Schmerzen oder andere Unannehmlichkeiten verspürt. Durch die Hitze werden die Schweißdrüsen, die entsprechenden Versorgungsnerven und auch die Geruchsdrüsen im Gewebe zerstört.
Vorteile der minimalinvasiven Schweißdrüsenbehandlung
- keine OP
- ambulante Behandlung
- keine Vollnarkose
- schmerzfrei
- risikoarm
- sehr geringe Rekonvaleszenzzeit
- Schweißproduktion bis zu 80 Prozent reduziert
- keine spezielle Vor- und Nachsorge
Sind die Ergebnisse dauerhaft?
Bei der Botox® Behandlung gegen Hyperhidrose ist die Wirkung nicht von Dauer. Auf natürlichem Wege baut der Körper das Botulinumtoxin innerhalb einiger Monate wieder vollständig ab. Für ein anhaltendes Ergebnis sind regelmäßige Behandlungen mit Botox® notwendig, um die Wirkung immer wieder aufzufrischen.
Eine nichtchirurgische, aber dennoch dauerhafte Lösung bei krankhaftem Schwitzen bietet hingegen das miraDry®-Verfahren. Nach der gezielten Ausschaltung der Schweißdrüsen, die sich zumeist auf den axillären Bereich konzentriert, kann in diesem Areal keine übermäßige Schweißabsonderung mehr auftreten. Trotzdem müssen sich Patienten keine Sorgen machen: Mit einer Gesamtanzahl von etwa zwei bis vier Millionen Schweißdrüsen können die wichtigen Körperfunktionen (z. B. Temperaturregulation), die das Schwitzen übernimmt, auch nach der miraDry® Behandlung problemlos erfolgen.
Individuelle Beratung in der KASG Ästhetik
Sie leiden unter starken Schweißausbrüchen, die auch ohne äußeren Einfluss wie viel Bewegung, stressige Situationen oder hohe Außentemperaturen auftreten? Über die innovative nichtchirurgische Methode der Hyperhidrose Behandlung klärt Sie unser erfahrenes Team der KASG Ästhetik gern auf. Vereinbaren Sie einfach unter der Nummer +4972219735799 oder mit einer E-Mail an
aesthetik@kasg.de einen Termin für ein unverbindliches Beratungsgespräch. Auch über das
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