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Hyaluronsäure gilt als eines der „Wundermittel“ gegen unliebsame Falten. Als Filler wird es unter anderem bei der Faltenunterspritzung in Baden-Baden eingesetzt. Was genau verbirgt sich hinter dem Wirkstoff Hyaluronsäure beziehungsweise Hyaluron? Kann mithilfe von hyaluronhaltigen Pflegeprodukten der Bildung von Falten entgegengewirkt werden? Und was genau passiert bei einer Faltenunterspritzung? Diese Fragen schauen wir uns in unserem neuen Blogbeitrag etwas näher an.

Was ist Hyaluronsäure beziehungsweise Hyaluron?

Bei Hyaluronsäure handelt es sich um eine gelartige, durchsichtige Flüssigkeit. Sie ist ein natürlicher Bestandteil des menschlichen Körpers. In größerer Menge liegt sie beispielsweise in der Haut, in den Knochen sowie in den Bandscheiben vor. Auch in der Gelenkflüssigkeit und im Glaskörper des Auges ist sie zu finden. Die Hyaluronsäure ist in der Lage, in Relation zu ihrem Gewicht eine große Menge Wasser zu binden – etwa das 1000-fache.

In der Haut stützt die Hyaluronsäure kollagene und elastine Fasern und wirkt aufpolsternd. Sie ist damit maßgeblich an der Hautelastizität und -festigkeit beteiligt. Die im Körper vorkommende Hyaluronsäure wird von ihm selbst produziert. Bei der Faltenunterspritzung wird hingegen synthetisch hergestellte Hyaluronsäure verwendet, die der natürlichen Hyaluronsäure jedoch sehr ähnlich ist. Daher ist das Risiko für Unverträglichkeitsreaktionen und Allergien sehr gering.

Hyaluronsäure und Falten

Falten sind unter anderem die Folge des alterungsbedingten Rückgangs von Hyaluronsäure im Körper. Im Laufe der Zeit nimmt die Produktion ab – für gewöhnlich beginnt dieser Prozess bereits in der Mitte des 20. Lebensjahres. Erste Anzeichen der Hautalterung werden dann häufig nach dem 30. Lebensjahr sichtbar. Verschiedene Faktoren können die Alterung der Haut zusätzlich beschleunigen. Hierzu zählen zum Beispiel ungenügend Schlaf, Stress, der Konsum von Alkohol oder Nikotin, intensive Sonnenbäder beziehungsweise regelmäßige Solarienbesuche sowie eine ungesunde Lebensweise. Neben dem Hyaluronsäure-Verlust im Bindegewebe kann sich auch die Anstrengung der Gesichtsmuskulatur im Laufe der Zeit auf dem Gesicht abzeichnen. Bei diesen sogenannten mimischen Falten ist die Behandlung mit Botox® meist die Methode der Wahl.

Helfen Cremes und Co., Falten vorzubeugen?

Auf dem Markt finden sich zahlreiche Pflegeprodukte, die mit Hyaluronsäure versehen sind. Das Auftragen dieser Cremes kann die Flüssigkeitsversorgung der Haut positiv beeinflussen und zu einem frischen und gesunden Hautbild verhelfen. Was sie hingegen nicht können, ist die Bildung von Falten gänzlich aufzuhalten. Die Hautalterung ist ein natürlicher Vorgang, der weder mit Pflegeprodukten noch mit minimalinvasiven oder operativen Eingriffen vollends gestoppt werden kann. Bereits sichtbare Falten können durch Cremes teilweise reduziert werden. Um vor allem tiefere Falten zu glätten, ist in der Regel jedoch eine ästhetische Behandlung wie die Faltenunterspritzung notwendig. Durch die Injektion gelangt die Hyaluronsäure genau an die Position, um die unliebsame Falte von innen heraus aufzupolstern. Cremes oder Lotionen können diesen Effekt erfahrungsgemäß nicht bewirken.

Die Faltenunterspritzung: Ablauf und Wirkungsweise

Bei der Faltenunterspritzung injiziert der Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie den Wirkstoff mithilfe einer sehr dünnen Nadel direkt unter die Haut. Meist ist eine zusätzliche Betäubung des Areals nicht notwendig, da die Methode besonders schmerzarm ist. Zudem sind viele Hyaluronsäure-Präparate bereits mit einem Betäubungsmittel versehen. Sollte eine zusätzliche Betäubung empfehlenswert sein, wird im zu behandelnde Bereich eine Anästhesiecreme aufgetragen. Die Unterspritzung dauert in der Regel nur 15 bis 30 Minuten – je nachdem, wie viele Bereiche behandelt werden sollen. Nach der Injektion können die Patienten die Praxis wieder verlassen. Bereits am nächsten Tag sind die meisten der Personen wieder vollständig gesellschaftsfähig. In einigen Fällen können leichte Schwellungen, Rötungen, seltener auch kleine Hämatome auftreten. Sie klingen innerhalb kurzer Zeit wieder ab.

Der aufpolsternde Effekt der Hyaluronsäure ist unmittelbar nach der Behandlung sichtbar. Da der Körper die Hyaluronsäure wieder abbaut, lässt auch die Wirkung nach etwa vier bis sechs Monaten wieder nach. Für ein anhaltendes Ergebnis müssen Patienten die Behandlung in regelmäßigen Abständen wiederholen lassen.

Neben der Faltenbehandlung kann Hyaluronsäure auch für die Lippenkorrektur angewendet werden. Erfahren Sie hier mehr dazu!

Birgt die Injektion von Hyaluronsäure Risiken?

Gemeinhin gilt die Faltenunterspritzung mit Hyaluron als eine äußerst schonende und risikoarme Anti-Aging-Methode. Die Voraussetzung hierfür ist, dass ein speziell ausgebildeter und erfahrener Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie die Behandlung durchführt. In der Regel kommt es allenfalls zu leichten Beschwerden wie vorübergehenden Schwellungen, Rötungen oder einem Juckreiz. Selten treten Hämatome oder Schmerzen auf. Auch ein disharmonisches Ergebnis stellt bei einem Behandler mit der nötigen Expertise ein sehr seltenes Risiko dar.

Faltenunterspritzung in Baden-Baden – wir beraten Sie gern!

Sie wünschen sich eine ausführliche Beratung zur Faltenunterspritzung in Baden-Baden? Das Team der KASG Ästhetik steht Ihnen gern zur Verfügung. Dr. Bernd Loos ist Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie mit langjähriger Erfahrung. Anhand eines persönlichen Gesprächs und einer genauen Analyse weiß der Experte, welche Methode der Faltenbehandlung für Ihre Wünsche am besten geeignet ist. Einen Termin können Sie telefonisch, per Mail oder via Kontaktformular vereinbaren.