Es gibt verschiedene Optionen, um Falten ohne Operation zu behandeln. Zu den beliebtesten und sichersten Methoden der Faltenunterspritzung gehören die Behandlung mit Radiesse® und mit Hyaluron in unserer Praxis in Baden-Baden. Auch wenn die beiden Filler auf ganz unterschiedlichen Stoffen beruhen, haben sie doch sehr viele Gemeinsamkeiten und nur wenige feine Unterschiede. In diesem Artikel wollen wir uns genau diesem Thema widmen und die Faltenunterspritzung näher beleuchten.

 

Was sind Hyaluron und Radiesse®?

Sowohl Hyaluron als auch Radiesse® sind Filler, die zur Faltenbehandlung eingesetzt werden. Die Präparate werden per Injektion unter die Haut gespritzt, um Falten zu glätten. Auch wenn der Effekt recht ähnlich ist, basieren die Präparate auf unterschiedlichen Stoffen. Hyaluronsäure ist ein Stoff, der auch auf ganz natürliche Weise im Körper vorkommt, zum Beispiel in Gelenken oder auch im Glaskörper des Auges. Radiesse® ist der Handelsname eines Präparats, das auf Kalzium und Phosphat basiert: Kalziumhydroxylapatit. Auch diese Stoffe sind von Natur aus im menschlichen Körper vorhanden.

 

Diese Falten können per Faltenunterspritzung behandelt werden

Es gibt verschiedene Bereiche im Gesicht, die den „Zeichen der Zeit“ erliegen können. Empfinden Betroffene ihre Falten und Volumenverluste als ästhetischen Störfaktor, kann eine Faltenunterspritzung mit Radiesse® oder Hyaluron Abhilfe schaffen. Feine Falten in der Nähe der Lippen und der Augen sowie Absenkungen im Bereich der Wangen oder des Unterkiefers lassen sich mit den Fillern korrigieren. Zudem können als zu schmal empfundene Lippen mit Hilfe von Fillern, in der Regel mit Hyaluron, aufgepolstert werden.

All diese Problemzonen haben eines gemeinsam: Sie entstehen aufgrund der Schwerkraft mit der Zeit. Zudem können die Erschlaffungen und das Volumendefizit durch andere Faktoren herbeigeführt beziehungsweise begünstigt werden. Gründe für eine frühzeitige Hautalterung können zum Beispiel genetische Veranlagung, aber auch zu viel UV-Einstrahlung oder Nikotinabusus sein.

Ebenfalls als unästhetisch empfinden Betroffene manchmal auch mimische Falten. Dazu zählen auf der Stirn beispielsweise die Sorgenfalten oder auch die Zornesfalte. Die Ursache für diese Falten ist die gewohnte und wiederholte Muskelbewegung, die die Hautfalte herbeiführt. Um derartige Falten zu behandeln, kommt Botox® zum Einsatz. Das Mittel polstert die Haut nicht auf, sondern verhindert die Kontraktion des Muskels, was die Haut wiederum glättet.

 

Ergebnis & Wirkungsdauer von Radiesse® und Hyaluron: Das sind die Unterschiede

Ziel einer Faltenbehandlung ist stets ein gesundes Ergebnis, das harmonisch zum Gesicht des Patienten oder der Patientin passt. Die Falten oder abgesunkenen Partien sollen aufgepolstert werden, ohne dass das Gesicht künstlich aussieht oder die charakteristischen Merkmale der Person verliert. Um dies zu verwirklichen, plant der behandelnde Arzt ganz genau die Behandlungsareale und wägt ab, wann sich welche Behandlung am besten eignet.

Umso tiefer das Volumendefizit im Gewebe vorliegt, desto besser eignet sich Radiesse® als Füllmaterial. Dies gilt auch für tiefere Falten, da das Mittel einen hohen Hebeeffekt besitzt. Bei leichteren Fältchen eignet sich eher eine Behandlung mit Hyaluronsäure. dennoch ist es auch möglich, mithilfe von Hyaluron tiefe Falten aufzufüllen. Auch an Stellen, wo die Haut besonders fein und dünn ist, wie etwa in der Nähe der Augen oder der Lippen, eignet sich oft ein Präparat aus Hyaluronsäure besser für die Faltenunterspritzung. In jedem Fall wird in einem persönlichen Beratungsgespräch vom Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie untersucht und entschieden, welche Methode im konkreten Fall geeignet ist. 

 

Welche Risiken hat eine Faltenunterspritzung?

Der große Vorteil einer minimalinvasiven Faltenbehandlung besteht darin, dass die Risiken einer OP keine Rolle spielen. Probleme mit einer Narkose können nicht auftreten, da für die Faltenunterspritzung allenfalls eine Anästhesiecreme aufgetragen wird, wenn die Behandlung in einem sehr empfindlichen Areal stattfindet. Die Injektionen verursachen in der Regel keine Schmerzen, sondern sind mit einem Mückenstich oder anderen Spritzen vergleichbar.

Zudem ist auch mit Unverträglichkeiten nicht zu rechnen. Sowohl bei Radiesse® als auch bei Hyaluron werden Stoffe verwendet, die auf natürliche Weise im Körper vorkommen. Um Allergien gänzlich auszuschließen, kann dies jedoch vor der Behandlung getestet werden.

Nach der Faltenunterspritzung mit Hyaluron oder Radiesse® können im behandelten Bereich Schwellungen und Rötungen auftreten. Ansonsten sind Patienten jedoch sofort wieder gesellschaftsfähig. Was vor und nach der Behandlung insbesondere beachtet werden muss, darüber klärt der behandelnde Arzt ausführlich im Beratungsgespräch auf.

 

Das Beratungsgespräch zur Faltenbehandlung in der KASG Ästhetik

Auch wenn die Risiken einer nichtoperativen Faltenbehandlung sehr gering sind, hängt der Erfolg des Eingriffs von verschiedenen Faktoren ab. Oberste Priorität hat deshalb das Erstberatungsgespräch vor der Faltenbehandlung. Patienten können hier Fragen stellen sowie ihre Erwartungen an das Ergebnis mitteilen. Der erfahrene Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie findet dann gemeinsam mit dem Patienten die passende Behandlung für ein harmonisches und gesundes Ergebnis.