Der Rückgang an körpereigener Hyaluronsäure und Kollagen sorgt mit der Zeit dafür, dass die Haut weniger elastisch ist und an jugendlicher Straffheit einbüßt. Im Zuge des natürlichen Alterungsprozesses kann es daher sein, dass das Gesicht wesentlich älter erscheint, als sich die Personen fühlen. Vor allem Falten und Volumendefizite gehören zu den unliebsamen ästhetischen Störfaktoren. Als eine sanfte Behandlungsmöglichkeit hat sich in der sogenannten Schönheitschirurgie beziehungsweise in der ästhetischen Medizin die Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure etabliert. Ein operativer Eingriff ist bei dieser Methode nicht notwendig, um ein harmonisch verjüngtes Antlitz zu erzielen. Stattdessen verwendet der Ästhetisch-Plastische Chirurg eine dünne Kanüle, mit der er den Wirkstoff direkt unter die Haut bringt, wo er seinen Effekt entfaltet. Gibt es Nebenwirkungen oder Risiken bei der Behandlung mit Hyaluronsäure?

Hyaluronsäure – ein wichtiger Stoff unseres Körpers

Bei der Unterspritzung mit Fillern wie Hyaluronsäure werden Präparate genutzt, die medizin-synthetisch hergestellt werden. Jedoch sind diese Wirkstoffe sehr ähnlich aufgebaut wie ihre natürlichen Pendants. Im menschlichen Körper ist Hyaluronsäure ein sehr wichtiger Bestandteil. Sie sorgt nicht nur dafür, dass sich die Haut glatt und weich anfühlt, sondern schmiert beispielsweise auch die Gelenke und macht einen großen Teil des Augapfels aus. Die Behandlung mit Hyaluronsäure ist daher sehr gut verträglich, weil sie dem Körper vertraut ist und keine allergischen Reaktionen oder Abstoßungen hervorruft. Anders als beispielsweise Silikone wird Hyaluron nicht als Fremdkörper wahrgenommen. Um unliebsame Fremdkörperreaktionen ausschließen zu können, verwenden seriöse Ästhetisch-Plastische Chirurgen zur Faltenunterspritzung keine permanenten Filler, die einen Silikonanteil besitzen, sondern ausschließlich resorbierbare Füllmaterialien.

Ist die Hyaluronsäure-Behandlung damit risikofrei?

Vollständig frei von jeglichen Risiken und Nebenwirkungen ist keine ästhetisch-plastische Behandlung. Es kann immer zu unliebsamen Reaktionen kommen, wenn Eingriffe am Körper vorgenommen werden. Bei den minimalinvasiven Faltenbehandlungen, zu denen beispielsweise Hyaluronsäure, Botox® oder das Medical Needling gehören, sind die Risiken jedoch vergleichsweise klein. Der Körper wird keinen größeren Belastungen ausgesetzt, da weder Hautschnitte noch eine Vollnarkose benötigt werden. Daher sind die Patienten in der Regel sofort wieder gesellschaftsfähig. Lediglich vorübergehende Rötungen und leichte Schwellungen können nach der Injektion auftreten. Sehr selten zeigen sich leichte Hämatome oder Infektionen an den Einstichstellen.

Wichtig ist der richtige Behandler

Die Hyaluronsäure-Behandlung ist nur in den Händen eines erfahrenen Spezialisten eine effektive und vor allem sichere Methode zur Faltenreduktion und Volumenkorrektur. Während der mindestens sechsjährigen Zusatzausbildung nach dem Medizinstudium zum Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie erhalten die Ärzte nicht nur das fachliche Knowhow, sondern auch praktische Erfahrung. Seriösen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen ist es zudem wichtig, sich stetig fortzubilden und auf dem aktuellen Stand der modernen ästhetischen Medizin zu sein. So können sie ihren Patienten möglichst schonende und wirksame Behandlungen anbieten.

Leider bieten jedoch auch viele selbsternannte Experten ästhetische Eingriffe an. Obwohl die Unterspritzung von Hyaluronsäure zu den sanften und risikoarmen Verfahren zählt, kann eine fehlerhafte Injektion zu Beschwerden und schwerwiegenden Folgen führen. Hierzu gehören beispielsweise Taubheitsgefühle oder Knötchenbildungen im Gewebe.
Um solche Risiken zu vermeiden, sollten sich Patienten immer nur speziell ausgebildeten und erfahrenen Fachärzten anvertrauen. Ein zuverlässiger Anhaltspunkt für einen „echten“ Experten liefert der Facharzttitel „Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie“. Zudem sollten vor der Behandlung immer eine persönliche Beratung und Aufklärung stattfinden. Fühlen sich Patienten durch ihren Arzt nicht genügend informiert oder werden die Fragen des Patienten nicht berücksichtigt und geklärt, ist es ratsam, sich eine Zweitmeinung bei einem anderen Plastischen Chirurgen einzuholen.

Sie haben noch Fragen zur Hyaluronsäure-Behandlung?

Keine Website, kein Forum und keine Broschüre kann das Beratungsgespräch beim Ästhetisch-Plastischen Chirurgen ersetzen. Nur im direkten Dialog und anhand einer sorgsamen Analyse des Gesichts können die jeweiligen Besonderheiten, Wünsche, Erwartungen und Bedenken berücksichtigt werden. Sollten Sie an einer minimalinvasiven Faltenbehandlung interessiert sein, klären wir Sie gern bei einem Termin in unserer KASG Ästhetik darüber auf, welche Methoden infrage kommen. Kontaktieren Sie uns gern für mehr Informationen. Wir freuen uns darauf, Ihnen weiterhelfen zu können!