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Ein junges und attraktives Gesicht zeichnet sich durch verschiedene Faktoren aus. Vor allem ein harmonisches Volumen und klar definierte Konturen gehören zu den Merkmalen, die allgemein als Schönheitsideal gelten. Da jeder Mensch individuell ist, kann es manchen Menschen von Natur aus an Volumen und Definition mangeln. Beispielsweise können die Wangen eingefallen und die Kieferpartie hängend sein.

Es ist auch möglich, dass jugendliche Merkmale im Laufe der Zeit und unter dem Einfluss des natürlichen Alterungsprozesses verschwinden. Eine wichtige Rolle für Volumen und Konturen spielt das Kollagen. Was genau ist Kollagen? Wie kann man die körpereigene Kollagensynthese unterstützen? Und welche Vorteile bietet eine Behandlung mit Radiesse® für ein jugendliches, glattes und schönes Hautbild?

Bild: © iStock.com/SanneBerg​

Kollagen – das Straffungsprotein des Bindegewebes

Kollagene sind Eiweiße, genauer gesagt Strukturproteine. Sie sind auch die am häufigsten vorkommenden Proteine im menschlichen Körper und für verschiedene Körperbereiche von großer Bedeutung. Aufgrund ihrer Beschaffenheit und Struktur verleihen Kollagene einer Vielzahl von Geweben und Zellen Form, Festigkeit und Elastizität. Dazu gehören neben Haut und Bindegewebe auch Knochen, Sehnen, Knorpel, Blutgefäße und Zähne. Bisher sind 28 verschiedene Kollagentypen bekannt und beschrieben.

Kollagen wird von Bindegewebszellen produziert und besteht aus langen Eiweißketten, die in gewundener Form vorliegen. Dadurch verleihen sie Festigkeit, sind aber gleichzeitig dehnbar und elastisch. Der Name Kollagen leitet sich übrigens vom griechischen Wort „kolla“ ab, was „Leim“ bedeutet.

 

Welchen Einfluss hat Kollagen auf unsere Haut?

Die Haut besteht aus verschiedenen Schichten, die sich in Oberhaut, Lederhaut und Unterhaut unterteilen lassen. Etwa 80 % der Haut und des Bindegewebes bestehen aus Kollagen. Zusammen mit Ceramiden (schützende Fette) und Hyaluronsäure bildet Kollagen somit die Basis unserer Haut und unseres Bindegewebes. In der mittleren Hautschicht bildet Kollagen zusammen mit Elastin – einem weiteren Protein – ein stabiles und zugleich elastisches Gerüst. Dieses sorgt dafür, dass die Haut möglichst geschmeidig, glatt und ebenmäßig bleibt. Erschlafft dieses Gerüst, können Falten und Volumenverlust die Folge sein.

 

Welche Ursachen für Kollagenabbau gibt es?

Grundsätzlich kann zwischen intrinsischen (inneren) und extrinsischen (äußeren) Faktoren des Kollagenabbaus unterschieden werden. Zu den inneren Ursachen gehört die natürliche Abnahme von Kollagen mit zunehmendem Alter. Bereits ab Mitte 20 nimmt die Bildung von Kollagen, Elastin und Hyaluronsäure allmählich ab. Der Stoffwechsel verlangsamt sich und auch die Reparaturprozesse laufen langsamer ab. Zudem wird die Haut meist dünner und neigt zu Trockenheit. Wann genau der Alterungsprozess einsetzt und wie schnell oder intensiv er abläuft, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Dies hängt sowohl von der genetischen Veranlagung als auch von hormonellen Einflüssen ab.

Äußere Faktoren, die den Kollagenabbau begünstigen oder beschleunigen können, sind unter anderem:

  • UV-Strahlung
  • ungesunde, einseitige Ernährung
  • Schlafmangel
  • Stress
  • klimatische Bedingungen (z. B. Hitze, Kälte)
  • Umweltschadstoffe
  • bestimmte ungesunde Gewohnheiten/Genussmittel (z. B. Rauchen, Alkohol)
  • bestimmte Medikamente oder Kosmetika

 

Wie lässt sich die Kollagenproduktion unterstützen?

Die Kollagensynthese kann bereits durch die Hautpflege verbessert werden. Insbesondere hochwertige Pflegeprodukte mit Antioxidantien wie Vitamin C und Retinol können nachweislich dazu beitragen, das körpereigene Kollagen zu schützen und sogar aufzubauen. Auch eine entsprechende Ernährung mit Antioxidantien, Vitaminen und wichtigen Nährstoffen kann einen positiven Beitrag zum Kollagenaufbau leisten und die Zellgesundheit unterstützen.

Eine gezielte Verbesserung der Kollagensynthese kann durch bestimmte ästhetische Behandlungen erreicht werden. So kann das Kollagenwachstum beispielsweise mit Radiesse® verbessert werden. Der Wirkstoff wird in das Gewebe injiziert und bewirkt dort die gewünschte Volumenzunahme. Gleichzeitig wird die körpereigene Kollagensynthese angeregt, was zu einer nachhaltigen Straffung und Verjüngung des Hautbildes führt.

Weitere Behandlungsmöglichkeiten sind unter anderem Hyaluronunterspritzungen, Laserbehandlungen, Microneedling, Radiofrequenztherapien und chemische Peelings.

 

Was ist Radiesse®?

Der Hauptbestandteil von Radiesse® sind kleine Kügelchen aus Calcium-Hydroxylapatit (Calcium und Phosphat). Radiesse® gehört wie Hyaluronsäure zu den Dermalfillern. Aufgrund der natürlichen Inhaltsstoffe ist Radiesse® sehr gut verträglich und in der Regel nebenwirkungsarm.

 

Welche Vorteile hat eine Behandlung mit Radiesse®?

Radiesse® zeichnet sich durch eine sehr gute Hebekraft aus. Dadurch kann der Wirkstoff selbst tiefe Falten aufpolstern und Volumendefizite korrigieren. Das Gesicht erhält auf sanfte Weise jugendliche Fülle und Kontur. Durch die zusätzliche Stimulation der körpereigenen Kollagensynthese ist das Ergebnis sehr langanhaltend und sieht zudem sehr natürlich aus – wie eine Verjüngungskur von innen. Während bei vielen anderen Fillern das Ergebnis nach etwa vier bis sechs Monaten nachlässt, hält es bei Radiesse® durchschnittlich sechs bis zwölf Monate, bei manchen Patientinnen und Patienten sogar bis zu 15 Monate.

Weitere Vorteile einer Radiesse®-Behandlung auf einen Blick:

  • sanftes Verfahren (ohne OP)
  • kurze Behandlungsdauer (ca. 10 bis 30 Minuten)
  • keine Narkose notwendig (auf Wunsch lokale Betäubung)
  • keine Ausfallzeit
  • schnell sichtbare, natürliche Ergebnisse
  • schmerz- und risikoarm

 

Radiesse® – auch für schöne Hände

Radiesse® eignet sich nicht nur für die ästhetische Verjüngung des Gesichts, sondern kann auch an den Händen für eine harmonische Handverjüngung eingesetzt werden. Durch den natürlichen Alterungsprozess kommt es häufig zu Volumenverlust und Faltenbildung an den Handrücken. Zudem bilden sich mit zunehmendem Alter das Unterhautfettgewebe und auch die zarte Handmuskulatur zurück, wodurch das Gewebe eingefallen wirken kann. Auch hervortretende Venen werden oft als störend empfunden. Hier kann Radiesse® helfen, ein ebenmäßiges Erscheinungsbild zu erzielen und das Gewebe sanft zu straffen.

 

Mehr zu Radiesse® in der KASG Ästhetik

Weitere Informationen zu den Themen Kollagensynthese und Radiesse® erhalten Sie persönlich bei einem individuellen Beratungstermin in unserer Praxis. Durch eine sorgfältige Untersuchung und ein ausführliches Gespräch mit Ihnen können wir Ihnen genau sagen, welche Behandlungen für Sie geeignet sind und wie sie ablaufen. Sprechen Sie uns an – wir freuen uns auf Sie!

 

letzte Aktualisierung: 22.04.2024